Rechtschutz-Versicherung

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Rechtsschutzversicherung

 

Der Privatrechtsschutz

Die private Rechtschutzversicherung bezieht sich im Gegensatz zur beruflichen Rechtsschutzversicherung nur auf die privaten Lebensbereiche. Eine weitere Unterscheidung wird zwischen Selbstständigen und nicht Selbständigen gemacht.

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Üblicherweise werden die folgenden Bereiche von der privaten Rechtschutzversicherung abgedeckt:

  • Arbeitsrechtsschutz
  • Sozialgerichtsrechtsschutz
  • Schadensersatzrechtsschutz
  • Standesrechtsschutz
  • Disziplinarrechtsschutz
  • Strafrechtsschutz
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  • Beratungsrechtsschutz im Familien- und Erbrecht
  • Steuerrecht vor Gerichten

Neben dem Hauptversicherungsnehmer sind noch dessen Ehepartner bzw. wenn der Versicherungsnehmer ledig ist, dessen namentlich festgelegter Lebenspartner. Minderjährige Kinder und Kinder, die unverheiratet sind und das 25. bzw. bei einigen Versicherern das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, sind in dem Versicherungsschutz ebenfalls mit eingeschlossen. Voraussetzung hierfür ist aber die häusliche Gemeinschaft, das bedeutet, die Kinder müssen noch beim Versicherungsnehmer wohnhaft sein (Thema "Wer ist versichert?").

Der private Rechtschutz  übernimmt in der Regel die Anwaltskosten, die Gerichtskosten, aber auch Zeugengelder oder Sachverständigenkosten, sofern der bzw. die Sachverständigen vom Gericht selbst bestellt werden. Kann dem Versicherungsnehmer allerdings ein schuldhaftes Verhalten vorgeworfen werden oder sieht die Rechtschutzversicherung zu geringe Erfolgsaussichten, kann die Versicherung durchaus von der Kostenübernahme zurücktreten. Weiterhin werden Bußgelder oder Geldstrafen vom Versicherungsumfang ausgeschlossen.

Außerdem gilt es zu beachten, dass in einigen Bereichen der Rechtschutzversicherung so genannte Wartezeiten gelten. Innerhalb dieser Fristen übernimmt der Versicherer keinerlei Kosten. Mit dieser Wartezeit soll verhindert werden, dass Versicherungsnehmer erst dann eine Rechtsschutzversicherung abschließen, wenn ein Rechtsstreit vorliegt.

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Die Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern und deren Leistungen sind teilweise sehr gravierend. Aus diesem Grund sollte sich der zukünftige Versicherungsnehmer die Zeit nehmen und die Angebote der verschiedenen Versicherungsgesellschaften genauestens unter die Lupe nehmen und zu vergleichen. Rechtschutzversicherung ist nicht gleich Rechtschutzversicherung und vor dem Abschluss sollte man sich darüber im Klaren sein, dass je nachdem, welchen Tarif bzw. welches Versicherungspaket man auswählt, nicht alle Versicherungsbereiche abgedeckt sind. Häufig ist es der Fall, dass wichtige Details fehlen, die den Versicherungsnehmern im Nachhinein trotz bestehendem Rechtsschutz erhebliche Kosten verursachen können. So sollte auf jeden Fall der Vertragsrechtsschutz im Privatrechtsschutz enthalten sein. Auf diese Weise ist man bei vertraglichen Auseinandersetzungen vor Kosten geschützt. Auch die Übernahme der kompletten Kosten, die für lange Fahrten zu einem auswärtigen Gericht für den Anwalt entstehen, sollten von dem Rechtsschutz übernommen werden. Der Versicherer sollte rund um die Uhr, also 24 Stunden lang 7 Tage die Woche im Schadensfall erreichbar sein.